Öffnungszeiten während der Ausstellungen

So 14:00 - 17:00

Tel.: 0 61 55 / 82 28 54
Fax.: 0 61 55 / 82 28 58

Weitere Termine und Führungen nach absprache.

Willkommen im Museum Griesheim

Das Haus Loeb mit Schaufenster in dem die Ausstellungen gezeigt werden.

"Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme"

Das Museum ist der Ort für die Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Traditionen der Stadt Griesheim. Die Beschäftigung beginnt mit ihren frühesten Anfängen und reicht bis in die Gegenwart als bewusster Ausgangspunkt der Betrachtungen. Die Einrichtung und der Betrieb eines Museums in der heutigen Zeit ist sinnvoll und wichtig, da sich Griesheim seit dem Ende des 2. Weltkrieges in einem massiven Umstrukturierungsprozess befindet. Die Stadt wandelt sich von einer landwirtschaftlich geprägten Landgemeinde zu einer Wohnstadt. Dieser Prozess ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass es nur noch wenige Menschen gibt, die sich an das Leben im alten Griesheim erinnern und es noch aktiv mitgestaltet haben.

Aktuelles

Was Puppen so alles machen

Noch bis 21.1.2018 ist im Schaufenster des Museums Griesheim die Sammlung der Puppenmacherin Eva Schneider zu sehen, die in den vergangenen Wochen zahlreiche Besucherinnen und Besucher anlockte. Geöffnet ist die Ausstellung am 21. Januar von 14 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Frau Schneider hat dankenswerterweise fünf Bastelsets für jeweils ein kleines Püppchen zur Verfügung gestellt. Diese Bastelsets werden am letzten Ausstellungstag (21.01.) um 16:00 Uhr unter den Teilnehmern eines kleinen Quiz verlost, das man bis dahin im Museum machen kann. Ein Modell des Püppchens kann man in der Ausstellung auf einem kleinen Schaukelpferd sehen (siehe Foto).

Puppenalltag – Literarisch illustriert

Zum Ausklang der derzeitigen Museumsausstellung gestaltet Edith Kreischer am Sonntag, 21. Januar 2018, um 17 Uhr eine Lesung für erwachsene Besucherinnen und Besucher, die das derzeitige Ausstellungsthema mit literarischen Kostproben illustriert und darüber hinaus Bezüge zum Erwachsenenalltag herstellt.

Das Nachempfinden von Erlebtem, das Vorwegnehmen von Erwartungen finden Eingang in das Spiel des Kindes; die Puppe dabei ein Instrument, das Ängste und Sehnsüchte aufnimmt, als Alter Ego angewandte Therapie, auch als Möglichkeit, kindliche Fantasiebereiche zu erobern - das Spiel ein Ausagieren innerer Bewegtheit schlechthin. So gerät das Spiel in der Welt der Puppen zum Abbild sowohl einzelner Individualbeziehungen im inner-familiären Bereich als auch zum allgemeingesellschaftlichen Abbild der Erwachsenenwelt.
Angelehnt an die Ausstellung werden einzelne prototypische Alltagssituationen mit unterschiedlichen Texten illustriert – changierend vom nachdenklich-ernsten zum heiter-lustigen Ton von Autoren wie Alina Bronsky, Georg Büchner, Wilhelm Busch, Anne Frank, E.T.A. Hoffmann, Mascha Kaléko, Thomas Mann, Eugen Roth, Theodor Storm, Else Ury, Robert Walser, Roger Willemsen und anderen.

Beginnend mit dem morgendlichen Blick in den Kleiderschrank und der täglich unumgänglichen Kleiderfrage, die sich unter literarischer Federführung letztlich zur Sinnfrage von Sein und Schein auswächst, geht es nicht nur in den Urlaub, sondern auch in die Schule, wo der Deutschaufsatz noch immer als prägendes Erinnerungsmoment herumgeistert und von mehreren Autoren gern ironisch-sarkastisch aufbereitet wird. Die Freizeitgestaltung wiederum reicht von Shoppen über Flanieren, Karussellfahren, führt in eine illustre Teegesellschaft oder ins Theater, dessen Kunstwelt sich nach wie vor als eindrucksvolles Faszinosum erweist. Dabei mit von der Partie – Modepuppen wie Schaufensterpuppen, Automaten oder Marionetten und Menschen aus Pappmaché. Der Tag klingt aus mit kindlichen Traumabenteuern in nächtlichen Gefilden, begleitet von der gut bestückten Gattung des Wiegenliedes.

Der Eintritt ist frei.

Termine

Museumsfest  12. - 13. Mai 2018

Jazzbrunch  19. August 2018

Kelterfest  06. - 07. Oktober 2018

Weihnachtsmarkt  07. - 09. Dezember 2018